Trading am Wochenende üben – auch wenn die Börse zu ist
Am Wochenende gibt es an der Börse keine neuen Kurse – üben kannst du trotzdem. TRADEX spielt historische Minutenkurse zeitversetzt ab, deshalb läuft der Markt dort auch samstags und sonntags. Im Simulationsmodus handelst du zusätzlich 1 bis 5 zufällige Übungstage im Zeitraffer von 1× bis 60×, auf einem eigenen Übungskonto mit 10.000 € virtuellem Geld. Kostenlos, im Browser.
Warum ein normales Demokonto am Wochenende nichts bringt
Auf Xetra wird montags bis freitags gehandelt. Am Samstag und Sonntag stehen Aktienkurse und der DAX still – in den meisten Demokonten siehst du dann nur den Schlusskurs vom Freitag. Kaufen und verkaufen kannst du zu diesem Kurs nicht sinnvoll üben, weil sich nichts bewegt. Gerade das Wochenende ist aber oft die einzige Zeit, in der man in Ruhe üben kann.
Die Lösung: historische Kurse, zeitversetzt abgespielt
TRADEX nutzt historische Minutenkurse ab 2019 (Quelle HistData.com) und spielt sie in normalem Tempo ab. Genutzt werden nur die Stunden werktags von etwa 6 bis 23 Uhr, Nächte und Wochenenden der historischen Tage werden übersprungen. So läuft der Markt in TRADEX immer – auch am Wochenende. Welcher Tag gerade läuft, steht in der App.
Der Simulationsmodus geht einen Schritt weiter: Er wählt zufällige Übungstage aus den historischen Minutenkursen und spielt sie Minute für Minute ab, so schnell du willst. Für dich fühlt es sich an wie ein Live-Markt: Der Kurs bewegt sich, du entscheidest, wann du kaufst, verkaufst und schließt. Der Chart endet immer beim aktuellen Zeitpunkt der Simulation – was danach passiert, siehst du erst, wenn die Zeit weiterläuft.
So startest du die Simulation
- TRADEX öffnen und ein kostenloses Übungskonto anlegen (Benutzername und Passwort).
- Oben von Live auf Simulation umschalten.
- Zeitraum wählen (1 bis 5 Übungstage) und Simulation starten. Das Laden der Minutenkurse dauert etwa 15 Sekunden.
- Tempo wählen: 1× ist normales Tempo, 60× heißt eine Handelsstunde pro Minute. Mit „+15 Min.“, „+1 Std.“, „XETRA-Eröffnung“ und „US-Eröffnung“ springst du gezielt vor.
- Handeln wie gewohnt: Markt wählen, Volumen festlegen, Kaufen oder Verkaufen. Offene Positionen stehen unten mit Schließen-Knopf.
Alles in der Simulation ist violett markiert. Das Simulationskonto ist vom Live-Übungskonto getrennt – du kannst beide nicht verwechseln und jederzeit mit „Geld zurücksetzen“ neu anfangen.
Vier Übungen für den Anfang
1. Die Eröffnung beobachten
Spring in der Simulation zur US-Eröffnung und stell das Tempo auf 1×. Handle nicht – schau nur zu, wie stark der US100 in der ersten halben Stunde schwankt. Das schärft das Gefühl dafür, wie weit ein Stop-Loss weg sein muss.
2. Ein Trade mit festem Stop-Loss
Eröffne im normalen Markt 0,1 Lot DE40 mit einem Stop-Loss von 50 Punkten (125 €). In der Simulation gibt es den DE40 nicht, weil für die Übungstage keine verlässlichen DAX-Kurse vorliegen. Ziel ist nicht der Gewinn, sondern die Regel: Stop vorher festlegen, danach nicht verschieben.
3. Margin-Level im Blick behalten
Eröffne bewusst eine größere Position und beobachte das Margin-Level, während der Kurs schwankt. Wann wird es gelb (unter 150 %), wann rot (unter 80 %)? Was müsste passieren bis 50 %? Der Positionsrechner sagt es dir vorher in Punkten.
4. Nach einem starken Rückgang kaufen – mit Plan
Meine eigene Strategie in den XTB-Demokonten war, nach starken Rückgängen zu kaufen und Geduld zu haben. In der Simulation lässt sich das testen: Rückgang abwarten, Einstieg und Stop festlegen, laufen lassen – und das Ergebnis unter „Meine Trades“ auswerten.
Grenzen der Simulation
- Historische Tage: Simulation und Markt zeigen vergangene Kurse ab 2019, keine aktuellen Börsenkurse. In der Simulation fehlt der DE40.
- Kein echtes Orderbuch: Gekauft und verkauft wird zum Kurs mit angenommenem Spread, nicht gegen echte Gegenparteien.
- Innerhalb einer Minute: Wie sich der Kurs innerhalb einer Minute bewegt hat, ist eine Annahme aus Eröffnung, Hoch, Tief und Schluss.
- Gefühl fehlt: Mit Spielgeld entscheidet man ruhiger als mit echtem Geld. Mehr dazu im Ratgeber Paper Trading: wie realistisch ist ein Demokonto?
Häufige Fragen
Kann man am Wochenende traden?
An den Börsen wie Xetra wird nur montags bis freitags gehandelt, Aktien und der DAX haben am Wochenende keine neuen Kurse. Üben lässt sich trotzdem: TRADEX spielt historische Minutenkurse zeitversetzt ab, der Markt läuft dort also auch am Wochenende. Dazu kommt der Simulationsmodus mit zufälligen Übungstagen im Zeitraffer.
Wie funktioniert der Simulationsmodus?
Du wählst 1 bis 5 Übungstage und ein Tempo von 1× bis 60×. TRADEX wählt die Tage zufällig aus den historischen Minutenkursen und spielt sie ab, Nächte und Pausen werden übersprungen. Du handelst auf einem eigenen Übungskonto mit 10.000 €, das vom Live-Übungskonto getrennt ist.
Weiß man in der Simulation nicht schon, wie der Kurs läuft?
Die Kurse der Zukunft zeigt TRADEX nicht: Der Chart endet immer beim aktuellen Simulationszeitpunkt. Wer sich den Verlauf vorher bewusst angesehen hat, betrügt sich aber selbst – am besten Tage nehmen, die man nicht verfolgt hat.
Kostet die Simulation etwas?
Nein. TRADEX ist kostenlos, auch der Simulationsmodus. Es gibt kein echtes Geld, keine Einzahlung und keine Zahlungsdaten.
Selbst ausprobieren – ohne echtes Geld
In TRADEX handelst du DE40, US100 und US500 mit 10.000 € virtuellem Geld und siehst Margin, freie Mittel und Margin-Level bei jedem Trade. Kostenlos, im Browser, am PC und am Handy.
Risikohinweis
Dieser Ratgeber erklärt Begriffe und Rechenwege. Er ist keine Anlageberatung und keine Empfehlung. CFDs sind komplexe Instrumente mit hohem Verlustrisiko durch die Hebelwirkung; laut ESMA verlieren 74–89 % der Konten von Privatanlegern beim CFD-Handel Geld. Mehr im Risikohinweis.
Quellen
- Deutsche Börse: Handelszeiten und Kalender – Xetra-Handel montags bis freitags
Funktionen und Grenzen des Simulationsmodus: TRADEX, Stand siehe Datum oben.